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08 Februar 2012

Reform der Steuerbeamten-Ausbildung geht in richtige Richtung – DSTG fordert weitere Nachbesserungen

Der vom Bundesministerium der Finanzen vorgelegte Referentenentwurf einer Vierten Verordnung zur Änderung der StBAPO findet die ausdrückliche Unterstützung der DSTG und der DSTG-Jugend, da mit den geplanten Novellierungen die bundeseinheitliche Ausbildung in der föderalen Struktur der Steuerverwaltung weiterentwickelt und bestehende Studieninhalte an aktuelle – an die Steuerverwaltung herangetragene – Aufgabenstellungen ausrichtet werden. Hervorzuheben ist, dass auch zukünftig die hohe Qualität und Einheitlichkeit der Steuerbeamtenausbildung mit einer verwaltungsinternen Vermittlung der Studieninhalte erhalten und garantiert wird.
Info und Stellungnahmen

08 Februar 2012

DSTG begrüßt neues Urteil des Bundesgerichtshofs: Schwere Steuerbetrüger müssen ins Gefängnis

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat am Dienstag, 7. Februar 2012, entschieden, dass Steuerstraftäter, die mehr als eine Million Euro hinterzogen haben, künftig ins Gefängnis müssen. Eine Bewährungsstrafe sei dann in der Regel ausgeschlossen. Eine Bewährung komme allenfalls in Betracht, wenn "besonders gewichtige Milderungsgründe" vorlägen. Mit dem Urteil wird der vor einigen Jahren begonnene Weg fortgesetzt, Steuerhinterziehung strenger zu ahnden als in der Vergangenheit.
Vollständige DSTG-INFO

08 Februar 2012

Thüringeninfo 01/2012 - Bundesrechnungshof kritisiert Arbeit der Finanzämter

„Die gesetzmäßige Besteuerung von Arbeitnehmern ist weiterhin nicht gewährleistet“, sagt der Präsident des Bundesrechnungshofes Prof. Dr. Dieter Engels. Und dies trotz stärkerer IT-Unterstützung, wie der Einführung eines Risikomanagements. „Wir sehen weiterhin großen Handlungsbedarf zur Verbesserung des Steuervollzugs“, so Prof. Dr. Dieter Engels.
Die DSTG Thüringen begrüßt zwar die Feststellung des Bundesrechnungshofes, dass bei der Einhaltung der Besteuerungsgrundsätzen Handlungsbedarf besteht und die Finanzämter mit mehr Personal auszustatten sind. Wir verwahren uns aber vehement gegen die Aussage, dass die Kolleginnen und Kollegen gegen ihre gesetzliche Pflicht, zumindest die Plausibilität der Steuererklärungen zu prüfen, verstoßen.

Info 1/2012